Übersetzungen:

Ich biete professionelle, qualifizierte Fachübersetzungen, beglaubigte und nicht beglaubigte Urkundenübersetzungen, Übersetzung von Geschäfts- und Privatkorrespondenz, Synchronisation von Texten und Untertiteln, Redigieren, Korrektur- oder Gegenlesen von Übersetzungen

Preise (Stand 01.08.2013):

Grundhonorar für jeweils angefangene 55 Anschläge                      1,55 Euro

Bei nicht elektronisch zur Verfügung gestellten editierten
Texten (z.B. Personenstandsurkunden, Zeugnissen etc.)                 1,75 Euro/Normzeile

Ist die Übersetzung wegen besonderer Umstände des
Einzelfalls, insbesondere wegen der häufigen Verwendung
von Fachausdrücken, der schweren Lesbarkeit des Textes
besonders erschwert, beträgt das Grundhonorar                             1,85 Euro/Normzeile

Beglaubigung je Dokument                                                               5,00 Euro

Die Preise werden nach einer Zeilenlänge von 55 Bruttoanschlägen berechnet (Normzeile).
Alle Preise verstehen sich zuzüglich 19% Mehrwertsteuer.

Die Preise sind in Anlehnung an das JVEG vom 1. August 2013 (Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung ehrenamtlicher Richterinnen, ehrenamtlicher Richter, Zeuginnen, Zeugen und Dritten – ehemals ZSEG,) kalkuliert bzw. nach Absprache vereinbart.

Literaturübersetzungen

Geraubte Kindheit, Ivan Ott

Roman, Übersetzung aus dem Kroatischen
Hess Verlag, Bad Schussenried, Oktober 2012, 472 Seiten, Broschur, ISBN-13: 978-3873364158
EUR 19,90

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Ekaterini, Marija Knezevic

Roman, Übersetzung aus dem Serbischen

Wieser Verlag Klagenfurt, Oktober 2009, ca. 200 Seiten, gebunden, Vor- und Nachsatz, Lesebändchen, Prägedruck
EUR 18,80  ISBN: 978-3-85129-825-3

Ein Jahrhundert von Wirren, Kriegen, Siegen, Lieben und der Sehnsucht nach dem Meer. Eine Frau auf dem Balkan.

Über das Buch:

Die eigenwillige Ekaterini, Anfang des vergangenen Jahrhunderts in Thessaloniki geboren, entdeckt als kleines Mädchen ihre Liebe für bunte Stoffe und vornehme Kleider und beginnt eine Schneiderlehre. Sie heiratet gegen den Willen der Familie einen Ausländer, der im Hafen von Thessaloniki als Gastarbeiter aus Jugoslawien tätigt ist. Sie folgt ihm nach Belgrad. Hier muss sie nicht nur die „seltsame“ Sprache lernen und sich in einer fremden Kultur einleben, sondern auch bald darauf als junge Witwe ihre beiden kleinen Töchter im Zweiten Weltkrieg durchbringen. Mit partanischer Strenge, Klugheit und Lebensmut erzieht sie in der sozialistischen Nachkriegszeit ihre Töchter Lucija und Ljubica. Sie arbeitet kurze Zeit in einer Schneider-Genossenschaft. Weil sie Stalin nicht zujubeln und sich den neuen politischen Verhältnissen nicht unterwerfen will, verliert sie die Arbeit. Macht sich „selbständig“ und heiratet einen viel älteren, gut situierten Buchhalter, den ihre Tochter Lucija nicht akzeptieren kann. Die zweite Ehe dauert nur zwei Jahre. Abermals auf sich gestellt, näht Ekaterini fortan für ihre „Privatkundschaft“ sowie die neureichen und arroganten Gattinnen der Parteifunktionäre und bewegt sich in den höchsten Kreisen der Nomenklatura. Nach ihrer Scheidung zieht Lucija mit ihrer Tochter Marija, die Schriftstellerin werden will, zu ihr. Als alte, herzkranke Frau erlebt Ekaterini den Zusammenbruch Jugoslawiens, den letzten Balkankrieg, die Kosovo-Krise und die Bombardierungen Belgrads. Mit Lucija und ihrem geschiedenen Mann flieht Ekaterini nach Griechenland. Ihr Leben lang hat sie sich nach ihren griechischen Verwandten und dem Meer gesehnt. Am Ende findet sie zu ihnen – für immer.

Aus dem Buch:

Als sie hörte, dass sie nach Griechenland gehen, hörte sie auf, sich vor dem Tod zu fürchten. Sie beachtete nicht mehr das Heulen der Sirenen, der Bomben und Lucijas Satz, es sei besser, sie gleich umzubringen, statt sie so zu quälen. „Man quälte sie? Nur sie – ihre Tochter. Typisch“ – dachte Ekaterini, aber auch diesen Gedanken vergaß sie so schnell wie die seit Jahrzehnten festgelegte Reihenfolge der Herz- und Kreislaufpillen.

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Martins Saiten, Sanja Lovrencic

Roman

Übersetzung aus dem Kroatischen

Roman, Leykam Verlag Graz,  November 2008

ISBN: 978-3-7011-7635-9

„Martins Saiten“ ist ein Roman über die Sehnsucht der Menschen und ihre Suche nach dem Glück, über Heimat und Fremde, über innere und äußere Immigration und über die Frage, wie sehr wir auf der Suche nach unserem eigenen Glück von anderen Menschen abhängig sind.

Über das Buch:

Mladen ist Architekt. Ende der 90er Jahre ist er mit seiner Familie von Kroatien nach Deutschland gezogen, wo er sich bald etabliert und ein neues Leben aufbaut. Seiner Frau Tanja allerdings gelingt es nicht, in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Hatte sie bereits in Kroatien nach der Geburt des Sohnes Martin ihren Job verloren und sich zurückgezogen, gleitet sie im fremden Land immer mehr in Isolation. Martin selbst lebt in und zwischen diesen Welten. In Kroatien ist es der Großvater, in Deutschland sind es die etwas wundersamen neuen Freunde, die ihm eine Art von Halt geben – und es ist vor allem die Musik, die ihm zur eigentlichen Heimat wird.

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Schatten im Wind, Radoslav Petkovic

Roman

Übersetzung aus dem Serbischen

Wieser Verlag Klagenfurt, Oktober 2008

ca. 200 Seiten, gebunden, Vor- und Nachsatz,Lesebändchen, Prägedruck

EUR 21,00/sfr 37,90, ISBN: 978-3-85129-778-2

Ivan Vetrucic, ein vom Wind des Abenteuers getriebener junger Mann von der Küste, ist fasziniert von den ersten bewegten Bildern. Kurz vor dem Großen Krieg desertiert er und landet am Tag der Krönung Peters I. in Belgrad. Er wird Gehilfe eines Fotografen, begegnet seiner ersten großen Liebe und gerät in den Kreis der „Schwarzen Hand“, die das Attentat auf den k. u. k. Thronfolger vorbereitet. Mit einem fahrenden Kinematografen tingelt er später von Jahrmarkt zu Jahrmarkt durch Osteuropa und landet schließlich als Filmvorführer in London, wo er den Krieg und die Stummfilmstars auf der Leinwand miterlebt. Vom Wind des Heimwehs getragen, kehrt er in den zwanziger Jahren auf den Balkan zurück, eröffnet in Belgrad das erste ständige Kino und taucht immer tiefer in die Scheinwelt der bewegten Bilder ein. Ein wunderbarer Roman erzählt lakonisch und unsentimental von den Anfängen des Kinos und der Liebe zu bewegten Bildern.

Aus dem Buch

Das Meer glitzert in der Nachmittagssonne, als der Junge an der Hand der Mutter das dunkle Zelt betritt. Der Duft des nahen Meeres weht herüber, doch er fühlt sich unsicher: etwas verändert sich. Der Mann, der die Eintrittskarten abreißt, ist rosa gekleidet und hat einen nach oben gezwirbelten Schnurrbart. Der Junge zuckt unangenehm berührt zusammen; als ob er in schon einmal irgendwo gesehen, als ob er jemand anderen erwartet hätte.

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Flightbook / Croatia; Austrian Art Lounge #09;

Herausgegeben von Lojze Wieser und Ernst Hilger in Zusammenarbeit mit Austrian Art Lounge

Übersetzung (Textauszüge):   Zivko Skracic, Artischockenherz und Mandelkern; Richard Swartz, über den Rand hinaus; Karl-Markus Gauss, Miroslav Krleza oder die Literatur darf nichts vergessen

Wieser Verlag Klagenfurt, Oktober 2008

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Artischockenherz und Mandelkern – Ein mediterranes Herbarium, Zivko Skracic

Erzählung

Übersetzung aus dem Kroatischen

Wieser Verlag Klagenfurt, Oktober 2008
280 Seiten, gebunden, Vor- und Nachsatz, Lesebändchen, Prägedruck

EUR 19,80/ sfr 35.90, ISBN: 978-3-85129-780-5

Artischockenherz und Mandelkern. Ein mediteranes Herbarium erzählt uns die Geschichten von gut fünfzig Pflanzen, Gemüsen und Gewürzen, ohne die das Kochen und Essen, ohne die das Leben nicht möglich wäre. Von der Artischocke bis zur Zucchini reicht der Bogen, den der Fachmann, Diplomagronom und Liebhaber der guten dalmatinischen kulinarischen Tradition mit unverholenem Sinn für Humor spannt. Seine Geschichten werden von Illustrationen aus alten, von Hand gezeichneten Herbarien begleitet. Dieses Buch ist ein literarischer Genuss, es schenkt uns einen Blick in die jahrhundertealten Finessen des Anbaus und der Zubereitung und verführt uns regelrecht am östlichen Ufer der Adria.

Aus dem Buch

Hätte sich Sigmund Freud mit dem Gemüseanbau befasst, hätte er sicherlich das umfangreichste Werk über das Psychoprofil einer Person geschrieben, die auf dem Markt Kartoffeln auswählt. Zum Glück hat er sich komplizierteren Themen zugewandt und hatte recht, als er über die Zivilisation als eine dünne Haut nachdachte, unter der die rohesten Triebe herrschen.

Zivko Skracic wurde 1965 in Split geboren. Er diplomierte an der Agrarfakultät in Zagreb und arbeitet als Professor an der Mittleren Fachschule in Kasteli. Außerdem hält er Vorlesungen an der Abteilung für fachliche Studien der Universität in Split. Er ist langjähriger Mitarbeiter der Tageszeitung Slobodna Dalmacija, für die er mehrere Kolumnen-Zyklen über önogastronomische Phänomene geschrieben hat. Die vorliegenden Texte wurden dort unter dem Titel Bobu bob von Jänner 2005 bis März 2006 veröffentlicht.

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Die Horen, Nr. 229

Fabula rasa oder Zagreb liegt am Meer / Die kroatische Literatur der letzten 25 Jahre

Übersetzungen aus dem Kroatischen:  Gedichte von Ivan Rogic Nehajev

Die Horen, März 2008, ISBN 978-3-86509-802-3

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Literarisch reisen: Istrien

Gedanken, Phantasien, Erinnerungen, Alida Bremer (Hg.)

Übersetzungen aus dem Kroatischen und Serbischen

Texte von: Milan Rakovac, Renato Baretic, Dragan Velikic, Aljosa Puzar,Dasa Drndic, Vlatko Ivandic, Boris Domagoj Biletic, Bozica Jelusic

Kroatische Literatur der Gegenwart, Drava Verlag Klagenfurt, März 2008, ISBN 978-3-85435-535-9

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Weinhachtsgeschichten, Band 2

Kurzgeschichten

Übersetzung aus dem Kroatischen

„Weihnachten am Stuttgarter Hauptbahnhof“, Ivan Ott

Dr. Ronald Henss Verlag , September 2007

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Katzengeschichten, Ivan Ott

Kinderbuch


Übersetzung aus dem Kroatischen
Kalke Verlag Stuttgart 2003 / vergriffen

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Erlebnisse des Don Simeon,  Ivan Ott

Erzählung

Übersetzung aus dem Kroatischen
Kalke Verlag Stuttgart 2001 / vergriffen

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